Kulturscheune Olvenstedt e.V. Kulturscheune Olvenstedt e.V.
 

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24.03.2004

Scheunenverein im Baustress: Keine offenen Türen im Mai

Alt-Olvenstedt (rr). Der Verein Kulturscheune Olvenstedt wird sich in diesem Jahr nicht an den Tagen der offenen Tür beteiligen. Das teilt der Verein auf seiner Internetseite mit (www.kulturscheune.olvenstedt.de). Grund sind nach Angaben des Vereins die Bauarbeiten in der Scheune an der Stephan-Schütze-Straße.

Wie bereits in den zurückliegenden Jahren sollen die Olvenstedter Tage der offenen Tür – eine einwöchige Veranstaltungsreihe – auch 2004 eine Gemeinschaftsaktion der Einrichtungen und Vereine in Alt- und Neu-Olvenstedt werden.

Ziel ist es, die sozialen und kulturellen Angebote und das Vereinsleben in Alt- und Neu-Olvenstedt öffentlichkeitswirksam darzustellen. Geplant sind die Tage der offenen Tür für die Woche ab 3. Mai.

Die vom Verein gepachtete mittelalterliche Scheune auf dem Kirchhof an der Stephan-Schütze-Straße wird seit Oktober umgebaut und saniert. Die Einweihung soll im Herbst sein. Bis zur Schlüsselübergabe hält sich der Verein aufgrund des Umbau-Stresses ohnehin erst einmal zurück, was Veranstaltungen anbelangt.

Mit zwei Ausnahmen: "Olvenstedt vor 400 Jahren" – ein Kinderfest mit Schmied, Buchdruck, Papier schöpfen, Filzen und Versuchen der Otto-von- Guericke-Gesellschaft. Dieses ist für den 19. Juli geplant. Und am 18. August lädt der Verein Kinder zum Ferienausklang ein. Dann soll sich alles um das Thema "Zirkus" drehen – ein Nachmittag mit Ingrid von Koppelow.

Wie der Vereinsvorsitzende, Dietrich Warner, bereits in der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit Alt-Olvenstedt gesagt hatte, wolle der Verein erreichen, dass nach der Einweihung der Scheune das neue Kulturzentrum im alten Bördedorf möglichst täglich genutzt wird.

Die Mitglieder selbst wollten zum Beispiel regelmäßig zum Brotbacken einladen. Dazu werde ein Backofen zur Verfügung stehen, der im Rahmen des AQB-Projektes gleich mit gebaut wird.

Weiterhin seien literarische Veranstaltungen und Kinotage vorgesehen. Daneben wolle der Scheunenverein andere Vereine und Künstler für die Nutzung des Schmuckstückes gewinnen.

Die Sanierung der Scheune, die der Verein von der Kirche gepachtet hat, wird über ein ABMProjekt der Beschäftigungsgesellschaft AQB von 40 Jugendlichen erledigt. Das Arbeitsamt fördert das Projekt mit mehr als 900 000 Euro. Der Scheunenverein selbst muss rund 40 000 Euro (u.a. für das Baugerüst, die Dachsanierung sowie Heizkessel, Rohre und Heizkörper) beisteuern, die vor allem über Sponsoren gedeckt werden sollen.

Quelle:Magdeburger Volksstimme


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